Also ich weiß ja nicht, was dem Herrn ****** über die Leber gelaufen ist, daß er meint, er müsse eine Seite wie den
“blogkiller” erstellen. Gut, ehrlich gesagt will ich es auch nicht wissen. Und eigentlich blogge ich darüber nur, weil ich beim Lesen mit dem Kopfschütteln nicht aufhören konnte.
Außerdem steht auf seiner Webseite oben rechts:
Wir bitten um ihre Hilfe und verlinken sie bitte diese Seite www.blogkiller.de
Okay - diesem Wunsch komme ich nach - ob es im Sinne des Erfinders ist, bleibt zunächst dahingestellt...
Ein wenig befremdlich ist auch die Überschrift, in der es heißt:
Blogkiller
Blogger die aufhören sollten zu Schreiben vielleicht weil sie schlecht Schreiben?
Ähm... ja. Was ist?
Weiter geht’s:
Meine Rechtschreibung ist sehr Schlecht! wem das Stört der kann ja die Seite wieder Schließen und sich verp......verabschieden
Ich fahre übrigens sehr schlecht Auto. Wen das stört, der kann ja einfach zu Hause bleiben, wenn ich mal wieder die Straßen unsicher machen möchte.
Nein, ernsthaft - Rechtschreibung ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache - auch ich mache
genügend zu viele Fehler. Aber wer eine Webseite erstellen kann, der sollte doch im Regelfall auch in der Lage sein, Computerprogramme zu bedienen, oder? Warum sträubt sich Herr ****** so dagegen, zumindest eine Rechtschreibkorrektur zu verwenden, wenn er selbst schon erkannt hat, daß er mit der Rechtschreibung auf Kriegsfuß steht?
Rein thematisch scheint die Seite wohl eine Art “Rachefeldzug” gegen Blogger zu sein, die sich über ihn, bzw. seinen Sprößling lustig gemacht haben. Wobei der Stein des Anstoßes diplomatisch gesagt ein wenig befremdlich ist. Laut dem
Dreibeinblog ist Herr ******
selbst der Meinung, sein goldiger Nachwuchs sei von einer gewissen Ähnlichkeit mit einem bekannten österreichischem Politiker zu Zeiten des dritten Reichs. Und schmückte seine Galerie bis vor kurzem noch mit einer
gekonnten bemühten Montage, auf dem Sohnemann samt allseits bekanntem gestutztem Schneuzer und Seitenscheitel zu sehen war.
Okay - hätte den Vergleich ein Außenstehender gewagt, wäre das wohl sicherlich ziemlich geschmacklos. Da der Vater selbst diesen Vergleich zog, ist es... noch geschmackloser?
Jedenfalls wird in 10 Fällen, die allesamt an den Haaren herbeigezogen wirken, über die bösen bösen Blogger abgelästert, die sich erdreistet haben, ihn zu persiflieren, zu verarschen, ihn und seine Art befremdlich finden oder die einfach nur Langeweile hatten (es sind übrigens tatsächlich 10 Fälle - der Fall mit der Nr. 5 ist zweifach vergeben).
Ja, das ist schon eine grausame und ungerechte Welt, in der sich verschiedene Blogger über Herrn ****** lustig machen, der doch nichts anderes getan hat, als seinen Sohn mit Adolf Hitler zu vergleichen.
Wie sollte man da auch auf die Idee kommen, man könne sich dadurch selbst zur Zielscheibe machen...
via
www.dobschat.de
P.S.: Warum ich das blogge? Weil ich es unglaublich finde, was ein Vater über seinen Sohn denkt und das dann auch noch stolz im Internet der Öffentlichkeit präsentiert und anschließend, wenn er übelst Kritik einstecken muß, seinerseits seine Kritiker an den Pranger stellt.
abgegeben